Massentierhaltung ist weniger von einem Maßnahmenkatalog als von einer Geisteshaltung bestimmt: Die Produktionskosten werden auf das absolute Minimum gedrückt, und Kosten wie Umweltzerstörung, Krankheiten beim Menschen und das Leiden der Tiere werden systematisch ignoriert oder nach außen verlagert. Jahrtausendelang orientierten die Landwirte sich an den Zyklen der Natur. In der Massentierhaltung gilt Natur als etwas zu Überwindendes.
– Jonathan Safran Foer: “Tiere essen”, Fischer Taschenbuch


Gehen wir einkaufen, möchten wir als mündige und inzwischen wieder weit besser informierte Konsumenten “Gesundes” in den Einkaufswagen packen, das wir mit gutem Gewissen goutieren und vor allem unseren Lieben vorsetzen können.