Der tägliche Grund, keine Tiere zu essen 120216

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Foto aus "Massentierhaltung", Info-Seite von Tierschutz Aktiv Tirol

Foto aus "Massentierhaltung", Info-Seite von Tierschutz Aktiv Tirol

Massentierhaltung ist weniger von einem Maßnahmenkatalog als von einer Geisteshaltung bestimmt: Die Produktionskosten werden auf das absolute Minimum gedrückt, und Kosten wie Umweltzerstörung, Krankheiten beim Menschen und das Leiden der Tiere werden systematisch ignoriert oder nach außen verlagert. Jahrtausendelang orientierten die Landwirte sich an den Zyklen der Natur. In der Massentierhaltung gilt Natur als etwas zu Überwindendes.

– Jonathan Safran Foer“Tiere essen”, Fischer Taschenbuch

Neulich beim alten Sisyphos

Franz von Stuck: "Sisyphos"

Franz von Stuck: "Sisyphos"

Den ollen Sisyphos kennt man aus der griechischen Mythologie. Verschlagen wie kein anderer wurde er vom Kriegsgott in die Unterwelt entführt und musste dort fortan zur Strafe einen Felsbrocken einen steilen Hang hinauf rollen. Ein jedes Mal entglitt ihm der verkackte Stein kurz vor dem Erreichen des Endes der Steigung und er durfte von vorne anfangen. Seit damals kennt Mensch die Sisyphosarbeit für Aufgaben, die trotz großer Anstrengung nie erledigt sein werden.

Bei uns in Bayern wird der Kerl vielleicht Sissiphos in Anlehnung an unsere liebste Kaiserin geschrieben. Aber vor allem hat er hier bei uns keinen Stein, den er vor sich herträgt, sondern eine Schneeschippe, mit der er dieses dröge, tumbe, nasse Zeug vor sich her schiebt, über das sich nur Infantile, also Kinder, und Wintersportler wirklich freuen. Weiterlesen

Welcome to the jungle of Lebensmittel-Siegel und Bio-Zertifikate

Gehen wir einkaufen, möchten wir als mündige und inzwischen wieder weit besser informierte Konsumenten “Gesundes” in den Einkaufswagen packen, das wir mit gutem Gewissen goutieren und vor allem unseren Lieben vorsetzen können.

Nach all den Lebensmittelskandalen – bedenkt man das turnusmäßige Aufdecken eines Skandals per anno, könnte man Verschwörungstheoretiker werden – rückte das Thema Bio-Lebensmittel weit stärker in den Fokus der Konsumenten als noch vor 5 Jahren. Heute erwerben nicht mehr nur die üblichen Verdächtigen mit Birkenstock-Schuhen, selbst gestricktem Rollkragenpuli und Almöhi-Bart Bio-Produkte im Reformhaus, sondern ein jeder von uns packt Bio in den Einkaufswagen des Discounters oder dem Einzelhändler seines Vertrauens.

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Möbel für den Müll

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Ranga Yogeshwar, Foto bei der Wikipedia[...] wir kommen so langsam in so eine Zone rein, wo man den Eindruck hat, das ist so eine Art Mode geworden bei Möbeln. [...] Also man stelle sich vor:

Ein Mensch – ich sag’ mal aus Tansania –, der noch nie in Deutschland war, kommt bei Sperrmüll hier in Deutschland [sic!] und geht durch eine Straße. Der muss das Gefühl haben, die Deutschen leben außerhalb ihrer Häuser.

Ranga Yogeshwar in “hart aber fair” (ARD): “Sind wir doch blöd? Warum Geiz sehr ungeil sein kann!” vom 06.02.2012

VEGAN. Für die Menschen. Für den Planeten. Für die Tiere.

Ich möchte dem geneigten Leser das folgende Video der NGO ALifeConnected.org ans Herz legen. Es wird dabei in meinen Augen überzeugend, plastisch und ohne erhobenen Moralfinger gezeigt, wie sehr jeder Einzelne durch seine Ernährung zu einer besseren Welt beitragen kann.

Hier gilt: Sehr wenig hilft sehr viel!

Automotive Öko-Säue

Dass ein Großteil meiner Mitmenschen ökologisch betrachtet ziemliche Säue sind, ist keine neue Erkenntnis. (Dass auch ich keine klimaneutrale Lebensform bin ebenso.) Ein Mehr ist aber anscheinend immer noch möglich.

Heute beim Spazieren gehen fielen mir extrem viele Müllteile, vornehmlich Tüten und Verpackungen, auf, die sich an der Böschung des Bächleins vor Illerberg angesammelt hatten. Stutzig wurde ich auch deshalb, weil die vereinzelten Müllteile nicht gezielt an Ort und Stelle weggeworfen worden waren, sondern von weiter weg stammen mussten, da sie sich richtiggehend in den am Bachrand wachsenden Pflanzen verfangen hatten. Da sich westlich des Bächleins bis zur Landstraße 2031 nichts als freie Agrarflächen befinden, kann auch der Wind ungehindert über die Freifläche blasen. Weiterlesen