Neulich beim alten Sisyphos

Franz von Stuck: "Sisyphos"

Franz von Stuck: "Sisyphos"

Den ollen Sisyphos kennt man aus der griechischen Mythologie. Verschlagen wie kein anderer wurde er vom Kriegsgott in die Unterwelt entführt und musste dort fortan zur Strafe einen Felsbrocken einen steilen Hang hinauf rollen. Ein jedes Mal entglitt ihm der verkackte Stein kurz vor dem Erreichen des Endes der Steigung und er durfte von vorne anfangen. Seit damals kennt Mensch die Sisyphosarbeit für Aufgaben, die trotz großer Anstrengung nie erledigt sein werden.

Bei uns in Bayern wird der Kerl vielleicht Sissiphos in Anlehnung an unsere liebste Kaiserin geschrieben. Aber vor allem hat er hier bei uns keinen Stein, den er vor sich herträgt, sondern eine Schneeschippe, mit der er dieses dröge, tumbe, nasse Zeug vor sich her schiebt, über das sich nur Infantile, also Kinder, und Wintersportler wirklich freuen. Weiterlesen

Automotive Öko-Säue

Dass ein Großteil meiner Mitmenschen ökologisch betrachtet ziemliche Säue sind, ist keine neue Erkenntnis. (Dass auch ich keine klimaneutrale Lebensform bin ebenso.) Ein Mehr ist aber anscheinend immer noch möglich.

Heute beim Spazieren gehen fielen mir extrem viele Müllteile, vornehmlich Tüten und Verpackungen, auf, die sich an der Böschung des Bächleins vor Illerberg angesammelt hatten. Stutzig wurde ich auch deshalb, weil die vereinzelten Müllteile nicht gezielt an Ort und Stelle weggeworfen worden waren, sondern von weiter weg stammen mussten, da sie sich richtiggehend in den am Bachrand wachsenden Pflanzen verfangen hatten. Da sich westlich des Bächleins bis zur Landstraße 2031 nichts als freie Agrarflächen befinden, kann auch der Wind ungehindert über die Freifläche blasen. Weiterlesen