Wir fahren zum UNESCO-Welterbe (1). Belgien

Deutsche Version des Welterbe-Emblems in der Wikipedia

Deutsche Version des Welterbe-Emblems

Zwanzig Jahre lang haben meine Familie, meine Frau und ich das Mittelmeer bereist, als bestünde die Welt nur daraus. Zwanzig Jahre lang haben wir unsere Urlaubszeit und viel Geld dazu verwendet, in Ferienvillen mit Pool abzuhängen, zu Schlemmen und viel Wein zu trinken.

“Da muss es doch mehr geben”, das Leben ist zu kurz und zu wertvoll, als dass man die wenige Freizeit an immer den selben Orten zubringt. So kam ich jüngst, auch aufgrund der iPhone App Fotopedia Heritage, auf die verrückte und nicht realisierbare Idee, alle von der UNESCO als Welterbe ausgerufenen Orte im noch verbleibenden Leben zu bereisen!
Somit möchte ich, vor allem für meinen reiselustigen Schwager und mich selbst, in einer losen Reihe Touren/Reisen zusammen stellen, die den interessierten Reisenden an all jene Orte der Welt führt, die zu den bedeutendsten des Planeten zählen.

Beginnen möchte ich die Reihe in BelgienWeiterlesen

Der tägliche Grund, keine Tiere zu essen 120217

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Die Sterberate an Brustkrebs liegt [...] bei Thailänderinnen, die gerade einmal 30 g Fett pro Tag aufnehmen, bei nicht einmal einer von 100 000 Frauen. In den Niederlanden mit einer durchschnittlichen Fettaufnahme von 150 g pro Tag liegt sie bei 25 von 100 000 Frauen. Ländern wie Österreich mit einer Fettaufnahme von gut 120 g am Tag und Deutschland mit über 130 g liegen bei 17 beziehungsweise 18 von 100 000 Frauen, die Schweiz mit 140 g liegt bei 22 betroffenen Frauen.

– Dr. Rüdiger Dahlke“Peace Food. Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt”, Gräfe und Unzer (2011)

Einen braucht der Mensch zum Treten

Tyrannosaur - Eine LiebesgeschichteIm Film “Tyrannosaur – Eine Liebesgeschichte” von Paddy Considine geht es um Joseph (gespielt von Peter Mullan), einen cholerischer Säufer, der keinen Konflikt scheut und alles sofort handgreiflich austrägt.

Als Joseph nach einem neuerlichen Wutausbruch seinen Hund tot tritt und den Irrsinn der eigenen Wut nicht mehr erträgt, flüchtet er sich in den Laden von Hannah (gespielt von Olivia Coleman). Bei ihr findet er Verständnis, Warmherzigkeit und eine auf ihrem Glauben basierende unvoreingenommene Liebe zu den Menschen. Weiterlesen

Der tägliche Grund, keine Tiere zu essen 120216

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Foto aus "Massentierhaltung", Info-Seite von Tierschutz Aktiv Tirol

Foto aus "Massentierhaltung", Info-Seite von Tierschutz Aktiv Tirol

Massentierhaltung ist weniger von einem Maßnahmenkatalog als von einer Geisteshaltung bestimmt: Die Produktionskosten werden auf das absolute Minimum gedrückt, und Kosten wie Umweltzerstörung, Krankheiten beim Menschen und das Leiden der Tiere werden systematisch ignoriert oder nach außen verlagert. Jahrtausendelang orientierten die Landwirte sich an den Zyklen der Natur. In der Massentierhaltung gilt Natur als etwas zu Überwindendes.

– Jonathan Safran Foer“Tiere essen”, Fischer Taschenbuch

Neulich beim alten Sisyphos

Franz von Stuck: "Sisyphos"

Franz von Stuck: "Sisyphos"

Den ollen Sisyphos kennt man aus der griechischen Mythologie. Verschlagen wie kein anderer wurde er vom Kriegsgott in die Unterwelt entführt und musste dort fortan zur Strafe einen Felsbrocken einen steilen Hang hinauf rollen. Ein jedes Mal entglitt ihm der verkackte Stein kurz vor dem Erreichen des Endes der Steigung und er durfte von vorne anfangen. Seit damals kennt Mensch die Sisyphosarbeit für Aufgaben, die trotz großer Anstrengung nie erledigt sein werden.

Bei uns in Bayern wird der Kerl vielleicht Sissiphos in Anlehnung an unsere liebste Kaiserin geschrieben. Aber vor allem hat er hier bei uns keinen Stein, den er vor sich herträgt, sondern eine Schneeschippe, mit der er dieses dröge, tumbe, nasse Zeug vor sich her schiebt, über das sich nur Infantile, also Kinder, und Wintersportler wirklich freuen. Weiterlesen

Der tägliche Grund, keine Tiere zu essen 120215

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Schlachtplatte - geballte Ungesundheit, Foto eines Users bei Chefkoch.deLange Zeit bezeichnete die Schulmedizin tierisches Protein als hochwertig, weil es alle Aminosäuren enthält und Wachstum am schnellsten in Gang bringt. Aber inzwischen wissen wir im Hinblick auf Krebsgeschehen, wie wenig sinnvoll rasches Wachstum um jeden Preis nach der Adoleszenz ist. Außerdem wäre nach dieser Logik Menschenfleisch für uns das beste, also hochwertigste.

– Dr. Rüdiger Dahlke“Peace Food. Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt”, Gräfe und Unzer (2011)

Der tägliche Grund, keine Tiere zu essen 120213

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“Kuhmilch ist den Bedürfnissen von Kälbern angepasst. Schnelles Wachstum und rascher, starker Knochenaufbau bei nur mäßiger Gehirnentwicklung sind notwendig, damit Kälber in freier Natur rasch mit den Herden Schritt halten und gegebenenfalls vor Raubtieren fliehen können. [...]

Menschenkinder haben offensichtlich eine ganze andere Ausgangssituation. Lange bei der Mutter, geht es bei ihnen anfangs vor allem um Gehirnentwicklung. Dafür enthält menschliche Milch fast doppelt so viel Milchzucker wie die von Kühen. [...] Milch ist ganz offensichtlich nicht gleich Milch, ihre Zusammensetzung ist so individuell wie die Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Ziemlich sicher ist das enorme körperliche Wachstum moderner Kinder der Mast mit falscher, das heißt für Menschen ungeeigneter Kuhmilch geschuldet. Sobald wird ausgewachsen und die Wachstumsfugen geschlossen sind, können diese Wachstumsimpulse nicht mehr in die Länge gehen und tendieren wahrscheinlich zu anderem, gefährlicherem Wachstum.”

Dr. Rüdiger Dahlke: “Peace Food. Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt”, Gräfe und Unzer (2011)

Der tägliche Grund, keine Tiere zu essen 120212

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“[...] Am schlimmsten war es gegen Kriegsende. Viele Menschen starben noch am Ende, und ich wusste nicht, ob ich noch einen Tag überleben konnte. Ein Bauer, ein Russe, Gott schütze ihn, sah, wie es um mich bestellt war, ging in sein Haus und kam mit einem Stück Fleisch für mich zurück.”
“Er hat dir das Leben gerettet.”
“Ich habe es nicht gegessen.”
“Du hast es nicht gegessen?”
“Es war Schwein. Ich würde nie Schwein essen.”
“Warum nicht?”
“Was meinst du wohl, warum nicht?”
“Doch nicht, weil es nicht koscher war?”
“Natürlich.”
“Auch nicht, um dein Leben zu retten?”
“Wenn nichts mehr wichtig ist, gibt es nichts zu retten.”

– Gespräch mit der Großmutter, aus Jonathan Safran Foer: “Tiere essen”, Fischer Taschenbuch