Andreas Heck

Andreas Heck

Selbständiger Webdesigner

Wählt die Veränderung – wählt die V-Partei³ ✌🏾

Share this!

Das letzte Mal, dass ich für eine politische Partei geworben habe, muss anno 1990 gewesen sein. Vor über 25 Jahren. Ich war damals Wahlkämpfer für die SPD, Juso-Vorsitzender im Landkreis Neu-Ulm und Kandidat für den Stadtrat meiner Heimatstadt Senden.

Nach dem 1. Golfkrieg und meinem darauf folgenden enttäuschten SPD-Austritt, einem kurzem Hoffen während Rot-Grün als GRÜNEN-Wähler unter Schröder und später Mal-so-mal-so-Öko-Wähler, habe ich endlich wieder eine politische Heimat gefunden: In der erst 2016 gegründeten V-Partei³, der Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer. (Offizielle Website)

Es war ebenfalls 2016, als meine Frau Sabine und ich beschlossen, nach einigen Jahren Vegetariertum den letzten, konsequenten Schritt zu tun, und fortan vegan zu leben. Sobald man sich mit dem Thema auseinandersetzt, wird deutlich, dass es aus ethischer, ökologischer, sozialer und gesundheitlicher Sicht gar keine andere Möglichkeit gibt, als zukunftsorientiert in Frieden mit allen Menschen und Lebewesen zu leben.

Über die Vegan-Bubble, in der ich mich fortan bewegte, stieß ich im Frühjahr 2017 auch auf die neue V-Partei³ und war überrascht, dass es überhaupt so etwas wie eine Partei für Vegetarier und Veganer gibt. Als verantwortungsbewusster, mündiger Bürger las ich mir als allererstes deren Parteiprogramm durch – und war überrascht! Die Partei ist alles andere als eine bloße Interessenvertretung von Menschen, die aus vielerlei guten Gründen keine Tiere essen und sich für die Rechte von Tieren engagieren.
Vielmehr spiegelt das Programm eine moderne politische Bewegung wider, die sich für einen zukunftsweisenden, ethisch verantwortlichen und sozial verträglichen Umbau der Gesellschaft engagiert:

  • Niedrigere Besteuerung pflanzlicher Lebensmittel – Bio für alle.
  • Ökologische Alternativen zu Pflanzengiften und Gentechnik.
  • Förderung solidarischer Landwirtschaft, Kleingärten, Permakultur und Selbstversorgung.
  • Umbau der Agrarwirtschaft bis 2030 mit schrittweisem Aussteig aus der Tierprodukt-Industrie und Beendigung von Tierleid, Tierausbeutung damit all der Folgen.
  • Fluchtursachen bekämpfen anstatt Flüchtlinge ächten.
  • Verstärkter Ausbau regenerativer Energieversorgung.
  • Echter Verbraucherschutz (TTIP, CETA verhindern – Kennzeichnungspflicht bei Lebensmitteln – Rundfunkbeitrag gerecht gestalten) anstatt Lobbyismus.
  • Gleichstellung von Frau und Mann auch beim Verdienst.
  • Pflanzliche, vollwertige Verpflegung in öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern.
  • Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel.
  • Prüfung der Machbarkeit eines gerechten Grundeinkommens.
  • Generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen.
  • Abschaffung der unsinnigen Zeitumstellung.
  • Möglichkeit des Sterbefastens.

Apropos Engagement: Schon länger fühlte ich nicht mehr wohl damit, über bestehende politische und gesellschaftliche Zustände zwar zu meckern und mich zu beklagen, mach aber selbst nicht einzubringen in die politische Meinungsbildung. Mündigkeit sieht anders aus, ein demokratisches Politikverständnis ebenso.
Deshalb dauert es nicht lange und meine Frau und ich wurden Parteimitglied Nr. 1350 und 1349 der jungen V-Partei³, um die Partei durch unseren Beitrag ein wenig mit zu unterstützen.
Aktuell stehe ich den Startlöchern, mich aktiv zu engagieren. Mehr zufällig und im Goethe’schen Sinne – „halb zogen sie ihn, halb sank er hin“ – wurde ich am 16. September in Leipheim zum Bezirkspressesprecher im Bezirk Schwaben gewählt.

Wie weit gefächert die politischen Forderungen der V-Partei³ sind, zeigt sich übrigens spätestens dann, wenn man Nicht-Veggies und Mischköstler bittet, einmal die eigenen Werte und politischen Ansichten per Wahl-O-Mat oder Wahl Swiper zu überprüfen. Es gibt einen Spruch, den Parteileute der V-Partei³ gerne aufsagen, seitdem die Partei in fast allen Bundesländern zur Bundestagswahl am kommenden Sonntag zugelassen wurde:

„Die V-Partei³ steht auf dem Wahlzettel ganz unten und im Wahl-O-Mat ganz oben.“

Und in der Tat zeigt sich bei bei fast allen Leuten in meinem Umfeld, die ich gebeten habe, einmal bei einer der Wahl-Apps die V-Partei³ mit auszuwählen, dass diese ganz oben in der Übereinstimmung der Antwortgebenden steht.

Deshalb: Probiert das gerne einmal aus. Und sollte auch bei Euch die V-Partei³ in der Liste oben auftauchen, lest Euch das Programm durch und entscheidet dann nach Eurem Gewissen.

Geht am Sonntag bitte unbedingt wählen. Bleibt nicht daheim. Die Wahrnehmung Eures Wahlrechts ist Eure Bürgerpflicht.

Wählt bitte nicht das „immer gleiche“. Wählt bitte nicht strategisch, sondern entsprechend Euren Werten und Einstellungen.

Wählt mit Verstand und Herz. Danke!

Share this!

HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.